Auf der Exponate-Pressekonferenz zeigten neun Aussteller, was die Besucherinnen und Besucher im Juni begeistern wird.

In knapp sechs Wochen ist es soweit, dann öffnet die IdeenExpo ihre Tore.

Einen Vorgeschmack auf Europas größtes Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik bot die Exponate-Pressekonferenz in der Panoramic-Lounge der HDI-Arena: Hier konnten Pressevertreterinnen und -vertreter, wie auch Schüler-Korrespondentinnen und -Korrespondenten, exklusiv beispielhafte Mitmach-Exponate erleben und direkt von den Ausstellern vor Ort erfahren, wie ihre Pläne für die IdeenExpo aussehen. 670 Mitmach- Exponate von 270 Ausstellern werden das Publikum vom 15. bis zum 23. Juni begeistern. Auf der Pressekonferenz zeigten die folgenden neun Aussteller beispielhafte Highlight-Exponate und gaben Einblick in ihre Pläne: AOK, Autostadt, BMWi, das niedersächsische Handwerk, NiedersachsenMetall, Salzgitter AG, der Chemie-Gemeinschaftsstand des VCI Nord, Volkswagen AG und ZF Friedrichshafen AG.

„Exponate sind das A und O der IdeenExpo. Die IdeenExpo lebt von der Kreativität und vom Enthusiasmus unserer Aussteller und ihrer Auszubildenden“, so Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo GmbH und Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall. „Was uns als Veranstalter besonders freut: Es werden von Mal zu Mal mehr Exponate. Dieses Jahr sind es 670, die hunderttausende von Besuchern in den Bann ziehen und einen Einblick in die Themen- und Berufswelt von Technik, Naturwissenschaften, Digitalisierung und vielem mehr geben. Ein Riesenspektrum, das so abwechslungsreich wie faszinierend ist. Wir wollen Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik vermitteln, und das gelingt uns vor allem mit Mitmach- Exponaten – und zwar immer besser, wie die Besucherrekorde der letzten Jahre zeigen.“

Zu den auf der Pressekonferenz gezeigten Highlights gehören der neuartige Werkstoff MaezioTM der Covestro Deutschland AG, das Schnittmodell eines eGolf von Volkswagen und die lichtgesteuerte Montagestation „Pick by Light“ von ZF Friedrichshafen AG. Dass sie von der Lebenswelt der IdeenExpo-Zielgruppe nicht so weit entfernt sind, wie es auf den ersten Blick erscheint, zeigt ein Fakt: Bei allen wirkten Auszubildende mit, die sie auch auf der IdeenExpo anschaulich erläutern werden.

„Die Exponate zeigen beeindruckend, was Handwerk und Industrie leisten, wie innovativ und spannend in den MINT-Berufen gearbeitet wird. Unmittelbarer und anschaulicher können Jugendliche nicht erleben, was sich hinter Berufsbildern verbirgt“, sagte Dr. Bernd Althusmann, der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Dr. Althusmann nahm auch am Presserundgang teil, den der N-Joy Moderator Andreas Kuhlage moderierte.

Fotos: IdeenExpo GmbH

Das Niedersächsische Handwerk zeigte, was die Besucherinnen und Besucher in ihrer Abenteuerwerkstatt erwartet: Auf dem 150 Quadratmeter großen Mitmachstand können Kinder und Jugendliche an fünf Stationen ganz konkret ihr handwerkliches Geschick ausprobieren. Jugendliche ab 14 Jahren erwarten zwei neue spannende Mitmachaktionen. Im Bereich Holz kann ein Hykker oder eine Klassenleuchte gebaut werden. Mit Hykker ist ein Hocker gemeint, der von den Schülerinnen und Schülern vor Ort ausgesägt, geraspelt, gefeilt und designt werden kann, um mit diesem selbst hergestellten Multifunktionsmöbel ihr Zimmer zuhause zu verschönern.

Das zweite Angebot im Bereich Holz richtet sich an Schulklassen, die vormittags mit bis zu 30 Schülerinnen und Schülern eine „Klassenleuchte“ bauen können. Jeder Schüler sägt und feilt das eigene, vorher auf eine Holzplatte übertragene Gesichtsprofil zu und koloriert es mit Acrylfarbe. Die Profile werden auf eine Schiene mit LED-Technik aufgefädelt und können dann im Klassenzimmer befestigt werden.

„Nachwuchsgewinnung steht im niedersächsischen Handwerk nach wie vor ganz oben auf der Agenda. Unser Ziel bei der IdeenExpo 2019 ist es, insbesondere Jugendliche anzusprechen, die bereits in der Berufsfindungsphase sind. Mit unserem Auftritt auf der IdeenExpo wollen wir deutlich machen, dass das Handwerk für alle Interessierten offen ist und den richtigen Beruf bzw. Karriereweg bereithält“, sagte Dr. Sabine Wilp, Leiterin der Abteilung Kommunikation und Veranstaltungsorganisation.

Die AOK Niedersachsen verdeutlicht auf der IdeenExpo 2019 mit ihrem Beitrag die Bedeutung der Digitalisierung: Diese wird nicht als eine abstrakte Angelegenheit dargestellt, sondern im speziellen Segment der Gesundheitsbranche im Sinne des Wortes greif- und erfahrbar. Junge Menschen, die täglich in unterschiedlichen Medien und Kanälen unterwegs sind, erleben auf spielerische und unterhaltende Weise, wie das Thema Gesundheit mit der Digitalisierung verbunden wird.

Mit der AOKatch-Virtual Reality Anwendung, die auch auf der Pressekonferenz vorgeführt wurde, können die IdeenExpo-Besucher beispielsweise zum AOK Superhelden werden, die das Herz vor Viren schützen.

„Als Marktführer der gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachen präsentieren wir uns als moderner Arbeitgeber, der perspektivreiche Ausbildungs- und Studiengänge bietet. Auf der IdeenExpo kommen wir mit den Jugendlichen ins Gespräch und treffen auf unsere Mitarbeiter und Mitglieder von morgen“, sagte Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen.

„Für die Salzgitter AG ist die IdeenExpo eine herausragende Kommunikationsplattform, um Schülerinnen und Schüler für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern und unseren faszinierenden Werkstoff Stahl in spannenden Anwendungsmöglichkeiten zu zeigen“, sagte Michael Schneider, Projektleiter IdeenExpo bei der Salzgitter AG. Unter dem Motto: „SEI TEIL VON ETWAS GROSSEM“ wirbt der Salzgitter-Konzern mit vielen spannenden Exponaten für seine Ausbildungs- und Studienangebote. In der HDI-Arena zeigte die Salzgitter AG ein Exponat zum Thema „Stahl unter Strom“ und präsentierte einen tanzenden Roboter der von den Schülerinnen und Schülern auf der IdeenExpo selbst zusammengebaut und anschließend codiert wird.

„Chemie verbindet“ – unter diesem Motto präsentieren sich der Verband der Chemischen Industrie Landesverband Nord (VCI Nord) zusammen mit dem Arbeitgeberverband ChemieNord, acht norddeutschen Chemieunternehmen, drei befreundeten Verbänden und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) als Chemie-Gemeinschaftsstand auf der IdeenExpo 2019.

Stellvertretend für die verschiedenen Mitmach-Aktionen am Gemeinschaftsstand präsentierten auf der Pressekonferenz Auszubildende der Covestro Deutschland AG eine Innovation, die gerade frisch vom Band des Unternehmens gelaufen ist: MaezioTM, ein kohlenstofffaserverstärktes Polycarbonat. Das Material ist so belastbar wie Metall und klingt auch danach, ist aber so federleicht und einfach verarbeitbar wie Thermoplast. Es wird künftig für Leichtbauteile im Auto, in Laptops und im Sportbereich eingesetzt. Doch bevor es soweit ist, dürfen die Besucher der IdeenExpo das neue Material kennenlernen. Mithilfe einer Presse formen sie daraus ein Dach für ein Modellauto. Zusammen mit anderen Einzelteilen bauen sie das Dach zu einem kleinen Flitzer zusammen, mit dem sie auf einer Rennbahn gegeneinander antreten.

„Genau wie bei unserem Modellauto fahren auch in unseren PKWs allerlei Innovationen aus der Chemieindustrie mit. Ob schalldämpfende Innenausstattung, leichte und dadurch spritsparende Karosserien oder Batterien für E-Autos – das alles sind Produkte aus der Chemieindustrie“, so Renate Klingenberg, stellvertretende Geschäftsführerin des VCI Nord. „Aber nicht nur in Autos, auch in fast allen anderen Alltagsprodukten ist Chemie enthalten und macht unser Leben deutlich einfacher und angenehmer. Die chemische Industrie ist eine Schlüsselbranche für Innovationen in allen Bereichen. Das werden wir auch dieses Mal auf der IdeenExpo zeigen.“

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt auf der IdeenExpo am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Wärmebildkamera aus. Diese konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits auf der Pressekonferenz kennenlernen. Die Infrarot- bzw. Wärmestrahlung bleibt unseren Augen verborgen, doch besondere Kameras machen sie sichtbar. Damit werden z.B. Wärmeverluste schlecht isolierter Gebäude untersucht. Es gibt auch Weltraum-Teleskope, die mit dieser Technik die „Geburt“ von Sternen und die Entwicklung ferner Galaxien beobachten. Von der Energieforschung bis zur Erkundung des Weltalls erstrecken sich auch die Forschungsthemen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). An dem Exponat können die Besucher überraschende Experimente durchführen und ein ganz besonderes Selfie machen.

„Mit unseren DLR_School_Labs machen wir die Faszination Forschung für Schülerinnen und Schüler direkt erlebbar. Es freut uns sehr, auf der IdeenExpo ein Projekt unseres Schülerlabors einem viel größeren Personenkreis zeigen zu können“, sagte Dirk Stiefs, Leiter des DLR_School_Labs Bremen. „Unser Ansatz und der der IdeenExpo passen hervorragend zusammen – auch unsere Schülerlabore sind als außerschulische Lernorte konzipiert.“

Bereits seit Beginn 2007 ist ZF Friedrichhafen AG als Aussteller auf der IdeenExpo. In diesem Jahr werden von dem Technologiekonzern spannende Exponate rund um die Themen der Mobilität der Zukunft gezeigt. Ein Highlight ist das Exponat „Pick by Light“, welches einen Montageplatz darstellt, bei dem mit Hilfe einer interaktiven und mit Licht gesteuerten Bedienerführung ein Auto selbstständig gebaut werden kann. Das Exponat zeigt realitätsnah die gesamte Produktionskette der Industrie 4.0, bis hin zu einer kompletten Vernetzung der Anlage. Auf der Pressekonferenz wurde es vorgestellt.

Martin Waitz, Ausbildungsleiter bei der ZF Friedrichshafen AG: „Unsere Exponate werden von unseren Auszubildenden im Zusammenarbeit mit unseren Ingenieuren erstellt. Pick by Light wurde von unseren Azubis interdisziplinär in einem Projekt innerhalb nur eines halben Jahres geplant und finalisiert, dazu gehört auch die komplette Programmierung des Systems.“

ZF ist ein weltweit aktiver Technologiekonzern und liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik. Mit einem umfassenden Technologieportfolio bietet ZF ganzheitliche Lösungen für etablierte Automobilhersteller sowie Mobilitätsanbieter und neu entstehende Unternehmen im Bereich Transport und Mobilität. Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung der ZF-Systeme ist die digitale Vernetzung und Automatisierung. ZF lässt Fahrzeuge sehen, denken und handeln.

Bei NiedersachsenMetall können die Besucherinnen und Besucher mithelfen, die weltweit größte Datenbank für Zeichnungen zu trainieren. Auf der Pressekonferenz ließ sich das bereits live ausprobieren. Dazu zeichneten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Objekte wie zum Beispiel eine Katze oder eine Teekanne. Eine Künstliche Intelligenz hat dann 20 Sekunden Zeit, das Bild zu erkennen. Und da es viele Wege gibt, Katzen und Teekannen zu malen, ist ein Treffer eine beachtliche Leistung. Mit jedem Strich wird so die KI schlauer und die Gäste von NiedersachsenMetall haben nicht nur Spaß, sondern unterstützen auch die Forschung im Bereich Maschinelles Lernen.

„Künstliche Intelligenz ist das aktuelle Mega-Thema – ganz klar, dass wir uns auf dem Stand der Metall- und Elektro-Industrie unterhaltsam und informativ damit auseinandersetzen“, so Imme-Kathrin Lösch, Bildungsreferentin bei NiedersachsenMetall. „Aber auch Bionik, Augmented Reality und natürlich das praxisnahe Erleben von M+E-Berufen haben bei uns ihren festen Platz. Und mit dem RoboCoaster sorgen wir garantiert für ein Highlight der IdeenExpo 2019.“Und der ist nichts für sensible Gemüter: Anstelle eines Werkzeugs oder eines Bauteils ist der modifizierte Industrieroboter mit einem Doppelsitz bestückt, in dem die Gäste Platz nehmen und auf eine wilde Fahrt gehen – Nervenkitzel Hightech-Industrie pur.

Auch die Autostadt zählt zu den langjährigen Begleitern der IdeenExpo.
„Mit den beiden Workshops ‚Robotik‘ und ‚Autonomes Fahren‘ greifen wir auf der diesjährigen IdeenExpo zwei Schwerpunktthemen des Volkswagen Konzerns auf, die gerade junge Menschen begeistern werden“, sagte Dr. Uwe Horn, Mitglied der Geschäftsführung der Autostadt in Wolfsburg. „Gemeinsam mit unseren Partnerschulen setzen wir diese Angebote auf der Messe in Hannover um, die im Sommer wieder zum größten Klassenzimmer der Welt wird. Auf unserem Stand präsentieren wir einen Ausschnitt dessen, was wir Schülerinnen und Schülern an 363 Tagen am Lernort Autostadt anbieten“.

Schülerinnen und Schüler der IGS Göttingen zeigen dann Ausschnitte aus ihrer Zusammenarbeit mit der Autostadt und bauen gemeinsam mit den Messebesuchern einen Roboter, der täglich weiterentwickelt und optimiert wird. Am letzten Tag der IdeenExpo findet ein großer Wettbewerb statt. Dabei tritt der Autostadt-Roboter gegen andere Schüler-Roboter an und es gilt, verschiedene Aufgaben unter vorgegebener Zeit zu lösen. Darüber hinaus haben die Besucher der IdeenExpo am Stand der Autostadt Gelegenheit, das Thema Autonomes Fahren ganz praktisch zu erleben. Sie können Miniatur-Autos konstruieren und programmieren und diese anschließend mit ihrem eigenen Smartphone steuern. Oder sie tüfteln an autonom fahrenden Modellfahrzeugen, die nach korrekter Programmierung auf Signale einer Ampel reagieren. Inwieweit alles wirklich gut funktioniert, kann vor Ort auf einer Teststrecke ausprobiert werden.

Die Volkswagen AG zeigte bei der Pressekonferenz an einem Modell Fahrzeugtechnik, die sonst niemand zu Gesicht bekommt. An diesem Modell werden die gesamte Elektronik und die dazugehörige Verkabelung sichtbar gemacht, um Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die komplexe Technologie des eGolfs zu geben.

„Projekte dieser Art fördern die Motivation der Auszubildenden und machen gleichzeitig sehr viel Spaß. Sie vermitteln nicht nur die Ausbildungsinhalte, sondern zeichnen sich dadurch aus, dass Auszubildende ein hohes Maß an Verantwortung übernehmen, Eigeninitiative zeigen und etwas Eigenes schaffen, worauf sie wirklich stolz sein können.“ sagte Christoph Görtz, Leiter der Berufsausbildung bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dies bestätigte Justin Pausch, Auszubildender für KFZ Mechatronik: „Ich habe so ein Projekt das erste Mal gemacht und dabei sehr viele neue Dinge gelernt. Das eGon Modell ist sehr komplex und erfordert viele verschiedene Kompetenzen. Unser Team bestand aus acht Auszubildenden unterschiedlicher Ausbildungsberufen. Nun freuen wir uns auf die IdeenExpo, um dort den Besuchern unser Projekt zu präsentieren.“

Ein weiteres spannendes Erlebnisareal auf der IdeenExpo 2019 wird der NDR Campus sein. Hier erfahren die jungen Besucherinnen und Besucher, wie ein modernes Medienunternehmen funktioniert – und können selbst in Aktion treten. Die neuesten digitalen Tools, Kameratechnik, Moderation im N-JOY Hörfunkstudio, Virtual Reality im Tagesschau-Studio oder Agieren vor einem Greenscreen – alles auf dem NDR Campus steht den Gästen zum Kennenlernen und Ausprobieren zur Verfügung. Natürlich erhalten sie auch Informationen zu den vielfältigen Ausbildungsberufen des Norddeutschen Rundfunks. Auf insgesamt 1000 m² lädt der NDR in Halle 7 zu einem echten Medienerlebnis auf seinen Campus ein.

Ansprechpartner

Christian Budde

Christian Budde

Geschäftsführer Kommunikation, Pressesprecher

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