Statement
Diskurs
15. September 2026

"Es braucht niedrigere Spritpreise, keine Grundsatzdebatte"

Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schmidt fordert angesichts der enorm steigenden Spritpreise eine schnelle und praktikable Lösung:
„Bürger und Unternehmen brauchen niedrigere Spritpreise, keine neue Grundsatzdebatte über den richtigen Weg dorthin. Jeder weitere Tag Streit in der Bundesregierung kostet Verbraucher und Wirtschaft bares Geld. Die 12-Uhr-Regel hat gezeigt, was nicht funktioniert. Sie macht Preise vielleicht transparenter, aber keinen Liter Sprit billiger. Und der Blick über die Grenze macht die deutsche Situation umso schwerer erklärbar: Wenn in den meisten europäischen Ländern deutlich niedrigere Preise möglich sind, muss die Frage erlaubt sein, warum das bei uns nicht gelingt. 
Die hohen Kraftstoffpreise sind inzwischen eine echte Konjunkturbremse. Sie treiben die Inflation, entziehen den Verbrauchern Kaufkraft und belasten Logistik, Handel und Industrie.  Das trifft am Ende die gesamte Wirtschaft. Verantwortungsvolle Politik kann sich nicht hinter einer Koalitionsvereinbarung vom Frühjahr 2025 verstecken oder hinter Prinzipien aus vergangenen Zeiten, die keine Antwort auf die aktuelle Krise geben.
Ob Steuersenkung, Preisdeckel oder ein anderer wirksamer Weg: Darüber hat die Politik jetzt zu diskutieren. Aber nicht endlos. Wir brauchen jetzt eine spürbare Entlastung. An der Zapfsäule interessiert niemanden, welches Ministerium sich durchgesetzt hat. Entscheidend ist, was auf der Preistafel steht.“

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